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Stuhlbilder

In Paris begannen 1874 verschiedene Firmen und Kaufhäuser damit, in den öffentlichen Parks Stühle und Sessel zu vermieten. Die Plätze waren an besonders schönen Punkten gelegen und häufig gab es dort auch eine Musikdarbietung. Als Beleg für die Zahlung wurden kleine Bilder mit verschiedenen Motiven ausgegeben. Auch die ebenfalls in Paris ansässige Firma Liebig, von der es später die Liebigbilder gab, hat seinerzeit etwa 25 Stuhlbilder herausgegeben.

Der Preis lag bei 10 bis 20 Centimes. Zum Zeichen der Entwertung wurden die Bilder gelocht oder mit einem Stempel versehen. Vereinzelt sind die Bilder nummeriert. Heute sind Stuhlbilder sehr selten und erzielen regelmäßig hohe Preise.

Autor: sammlerkaufladen
Eintrag vom: 24.06.2009

   

 

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